Management und Sport - das Ausbildungsprogramm mit edubreak® überzeugt bei der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. | edubreak®SPORTCAMPUS

Management und Sport - das Ausbildungsprogramm mit edubreak® überzeugt bei der Führungs-Akademie des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V.



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Die Organisation

Die Führungs-Akademie ist die zentrale Einrichtung im Deutschen Olympi schen Sportbund (DOSB) für Führungskräfte auf nationaler und regionaler Ebene zu Fragen des Sportmanagements und der Sportentwicklung. Sie wurde 1980 in Berlin gegründet und hat seit 2003 ihren Standort in Köln. Als Teil des Sportsystems ist sie eng mit den Strukturen und Netzwerken der deut schen Sportlandschaft verbunden und fühlt sich dem organisierten Sport gegenüber verantwortlich. Ihr Anliegen ist es, die Professionalität im organisierten Sport zu fördern und seine Stärken herauszuheben. Dem Trägerverein der Führungs-Akademie gehören zahlreiche Verbände an: 45 Spitzenverbän de, 7 Verbände mit besonderen Aufgaben und alle 16 Landessportbünde.

Dieses Anliegen bringt die Notwendigkeit mit sich, die Angebote im Qualifiierungsrahmen stetig weiter zu entwickeln. Dies betraf auch die speziellen Programme für Sportverbände, die um ein berufsbegleitendes Angebot erweitert werden sollten. Mit dieser Herausforderung wandten sich die Verantwortlichen der Führungsakademie 2013 an Ghostthinker. Gemeinsam wurde ein Konzept erarbeitet, dass die Anforderungen nach mehr Motivation und sozialem Austausch trotz hohem Leseanteil durch Managementschwerpunkt erfüllt. Das Ergebnis wird seit 2013 mit edubreak® in einer einjährigen berufsbegleitendes Ausbildung mit drei Präsenzterminen erfolgreich umgesetzt.

Hier im Interview spricht Bildungsreferentin Sandra Werner über den Einsatz und Mehrwerte von edubreak® im Rahmen von Ausbildung zum/r DOSB-VerbandsmanagerIn an der Führungs-Akademie.

 

 


 

 

Redaktion: Ist die edubreak®-Didaktik (Blended Learning, konstruktions- und reflxionsorientiert) für eine moderne Erwachsenenbildung passend?

Sandra Werner: Ja (lacht), denn das sind ja die zentralen Faktoren für erfolgreiches Lernen im Erwachse nenalter: Gelernte Inhalte müssen irgendwie an das Vorwissen anknüpfen und das neue Wissen muss ver arbeitet bzw. angewendet werden können. Spannend: Wir müssen da für unsere TeilnehmerInnen umdenken – wie können wir sie unterstützen, dass ihnen eben das gelingen kann? Gerade die Online-Phasen sollen ja mehr sein, als nur stupides Texte lesen und auswendig lernen. Wenn man aus der reinen Präsenz-Lehre kommt, ist es natürlich mehr als hilfreich, hier didak tisch unterstützt zu werden.

Redaktion: Passt die edubreak®-Technologie in den Sport? Kann die Videokommentierung auch bei Managementthemen sinnvoll genutzt werden? Welche Rolle spielen die anderen Werkzeuge des Campus?

Sandra Werner: Platt gesagt: Der Campus ist schon eine tolle Sache. Es ist alles an einem Ort gebündelt, die Kommunikation läuft darüber, alle Infos, Neuigkeiten, Unterlagen etc. sind dort abgelegt. Es gibt viele gute Tools, die es einem leichter machen, die didaktische Konzeption auch umzusetzen (vor allem auch die Steuerung des Lernprozesses über die Aufgaben). Eines unserer Haupttools ist ganz klar edubreak®LEC TURE – bei den Management-Themen steht bei aller Anwendungsorientierung eben doch viel Theorie und Input dahinter. Da war es uns sehr wichtig, dass die Texte für die TeilnehmerInnen leicht zugänglich, an sprechend aufbereitet und gut gegliedert sind. Wich tig war für uns auch, dass wir in der Lage sind, Inhalte jederzeit selbst einzupflegen und diese auch jederzeit eigenständig verändern zu können, ohne noch schnell ein halbes Informatik-Studium zu absolvieren. Außerdem arbeiten wir viel mit Blogs, damit die TeilnehmerInnen auch mitbekommen, was bei den anderen passiert. Leider nutzen wir noch keine C-Maps, die ich aber auf jeden Fall für den nächsten Lehrgang einbauen möchte.

 

Sandra Werner: Wir hatten die Inhalte, aber uns fehlte die Idee, wie wir diese in ein funktionierendes Blended Learning-Konzept übertragen könnten. Die Ghostthinker haben uns genau dabei unterstützt. In mehreren Gesprächen ist ein auf uns perfekt zugeschnittenes Konzept entstanden. Für uns war auch ein großer Vorteil, dass die „Lernumgebung“, also der Campus dazu gehört. Da spielt natürlich auch rein, dass wir ein maßgeschneidertes Angebot bekommen haben. Zu Beginn sind wir von einem Teinehmerkreis von max. 20 Personen im Jahr ausgegangen - eine komplett eigene Plattform zu entwickeln und zu hosten hätte jeglichen Rahmen gesprengt. Trotzdem wurde die Lernumgebung an unsere Bedürfnisse an gepasst und ein komplett neues Tool, edubreak®LECTURE, entwickelt - das Herzstück unseres Campus. Darüber hinaus ist es für mich eine wirklich große Erleichterung, dass ich mit der Technik im Hintergrund nichts zu tun habe. Sobald hier Schwierigkeiten auftreten, kann ich mich direkt an den Support wenden, dies gilt auch für die TeilnehmerInnen.

Redaktion: Welche Rolle spielen die Ghostthinker im Rahmen der Konzeption und Implementation? Wir nutzen auch die Videokommentierung, obwohl wir am Anfang skeptisch waren, ob wir diese für unsere Managementthemen überhaupt einsetzen können. Vor allem war auch eine große Frage, mit welchem Aufwand die Erstellung der Videos verbunden ist und wo für uns und unsere TeilnehmerInnen der Mehrwert in den Video liegt. Unser Fazit: Es geht, mit deutlich weniger Auf wand als gedacht (lacht). Den Mehrwert haben wir jetzt auch ganz klar für uns definiert: Er liegt in der Erfahrung Anderer, die wir mit Interviews und Best-Practise Beispielen für unsere Teil nehmerInnen lebendig und nutzbar machen wollen. Das erste Video hat dann auch einen qualitativ wirklich guten und angeregten Austausch ausgelöst.

Redaktion: Vielen herzlichen Dank für das tolle Gespräch und den detaillierten Einblick! Ich schätze sowohl bei der Konzeption als auch bei der Umsetzung die kurzen Wege sehr. Bei Fragen, Problemen oder auch, wenn man einen Partner zum Ideen austausch braucht, reicht eine kurze Mail oder ein An ruf. Bei der Umsetzung gibt es viele wertvolle Tipps, die auch jetzt im laufenden Prozess nicht aufgehört haben. Dazu gehört auch, dass eigene Hemmungen abgebaut werden und man für viele wichtige Dinge wie z.B. die Bedeutung einer wirklich gut formulierten Aufgabe, sensibilisiert wird. Man fühlt sich bei den Ghostthinkern einfach gut auf gehoben und merkt, dass hinter ihnen viel Erfahrung und Kompetenz im Bereich des Lernens und Lehrens mit digitalen Medien steht – didaktisch und technisch.

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