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Lernen von Zuhause







Aufgrund des Coronavirus werden in ganz Deutschland viele Aus- und Fortbildungsangebote von Sportorganisationen und Unternehmen abgesagt. In Bremen steht beispielsweise die universitäre Lehre still und Bayern ist von einem flächendeckenden Schulausfall betroffen.

In Deutschland wird alles dafür getan, die Ausbreitung des neuartigen Virus zu verhindern. Die ausfallenden Veranstaltungen haben nicht nur aktuell große wirtschaftliche Folgen, sondern werden womöglich auch für längere Zeit die Bildungsveranstaltungen im Sport treffen. Nach der Überwindung der größten Ausbreitung des Virus werden an den  Wochenenden vermutlich zunächst verstärkt Wettkämpfe stattfinden. Für Bildung wird somit erstmal keine Zeit sein.

Lernen von zu Hause

Im Gegensatz zum Wettkampf- und Trainingsbetrieb kann die Bildung allerdings auch während der Schutzmaßnahmen im Homeoffice durchgeführt werden. Es ist nun an den Bildungsverantwortlichen innovative Konzepte zu entwerfen, die eine dezentrale Fortbildung möglich macht.

Eine reine Fachlektüre mit anschließender Wissensabfrage ist eine mögliche Lösung. Verfolgt eine Organisation allerdings das Ziel kompetenzorientiert auszubilden, ist dieser Weg wenig zielführend. Wir empfehlen eine sorgfältige Selektion der Inhalte nach Themen, die auch dezentral sinnvoll gelehrt werden können.

Aufgrund der weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens ist es schwer möglich, einen Lehrgang zu konzipieren, der Praxisvideos aus dem Heimatverein miteinschließt. Es ist ungewiss, ob den Teilnehmenden in den nächsten Monaten weiterhin Sportler für diese Videos zur Verfügung stehen. Doch es gibt andere Möglichkeiten, die Kompetenzen, die als TrainerIn gefordert sind zu üben.

Das Planen von Trainingseinheiten auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen, die Anpassung von Spiel- und Übungsformen an die individuellen Herausforderungen, die Kommunikation mit AthletInnen und Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt sind durchaus in reinen Online-Modulen zu erlernen.

Die aktuelle Situation fordert pragmatische Problemlösungen, damit die Bildung nicht stillsteht. Jörg Barthel vom Rugby-Verband in Rheinland-Pfalz sieht es sogar als Anlass, die Digitalisierung der Lehre im Landesverband voranzutreiben:

Corona-„Krise“ als Katapult in die Digitalisierung

„Wir sind im Landesverband schon lange an der Digitalisierung dran. Seit drei Jahren werden unsere Vorstandsitzungen hauptsächlich über Skype durchgeführt. Die aktuelle Situation ist für uns nun der Anlass den nächsten Schritt zu gehen und auch in der Lehre auf ein digitales und dezentrales Konzept zu setzen.“

Konkret bedeutet das die Konzeption zweiter Ausbildungsmodule für die Onlinephase. Die Praxis mit den SportlerInnen im Heimatverein findet nachgelagert statt. „Auf praktische Trainingseinheiten möchten wir trotz der außergewöhnlichen Lage nicht verzichten“, erläutert Barthel weiter.

In den kommenden Monaten werden die TrainerInnen, also an ihren kommunikativen Fähigkeiten, an der Spielanalyse und der Trainingsplanung arbeiten. Mit Spielfiguren lassen sich taktische Situationen nachstellen und erläutern. Mithilfe des kostenlosen Tools Sportsdood können Übungen und Laufwege visualisiert dargestellt- und mit einem Videobearbeitungsprogramm nachvertont werden.

Qualitativ hochwertige Lehre – auch

Es ist möglich, kompetenzorientierte Lehre trotz der aktuellen Einschränkungen zu praktizieren. Dazu benötigt es ein wenig Raffinesse und Kreativität. Das Ghostthinker®-Team sieht diese Situation als Chance, digitale Angebote zu entwerfen und zu testen, um erfolgreiche Kurse langfristig implementieren zu können.

Unser Didaktik-Team unterstützt Sie in den kommenden Wochen gerne in der Umsetzung ihrer Lernkonzepte. Darüber hinaus haben wir ein spezielles Angebot für Sie: Für 13,30 pro Teilnehmer im Monat können Sie einen Kursplatz, unabhängig von einem edubreak®CAMPUS buchen. Mit diesem Angebot möchten wir alle unterstützen, die sehr kurzfristig von der Streichung von Fortbildungsveranstaltungen betroffen sind und dennoch ihre Lehre weiter durchführen möchten.

Auf der neuen Website der edubreak® Academy  www.edubreak-academy.de finden Sie unsere aktuellen Weiterbildungsangebote zu den Themen digitale Bildung und Community Management. Die nächsten Kurse starten am 6. April mit den Themen „Als eReferentIn überzeugen“ und „Community Management leicht gemacht“.

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